Es ist das Jahr 1993 und wir machen eine weitere grosse Reise – diesmal nach Kathmandu in Nepal.
Ich bin 15 Jahre alt. Es war aufregend, in einem Hotel zu wohnen, das nur den halben Tag Strom hatte. Der Strom wurde teilweise geteilt, und das war etwas ganz Neues für mich. Ich fand es spannend zu sehen, wie die Menschen mit begrenzter Stromversorgung umgingen.
Wir besuchten einige Tempel in Kathmandu, und ich war fasziniert von ihrer Schönheit und der spirituellen Atmosphäre dort. Gleichzeitig wurde mir klar, dass Nepal auch mit Armut auf den Straßen zu kämpfen hatte. Es war schockierend, diese Unterschiede zwischen Wohlstand und Not zu sehen. Es öffnete meine Augen für die Realität, die Menschen in vielen Teilen der Welt jeden Tag erleben.





Auf einem Markt in Kathmandu, Nepal, entdeckte ich etwas ganz Besonderes – ein Schachspiel aus Jade. Als 15-jähriger Junge war ich fasziniert von dem kunstvollen Handwerk und der Schönheit dieses Spiels. Die grünen Jade-Steine glänzten in der Sonne und hatten eine gewisse Eleganz, die mich sofort ansprach.
Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Schach, und dieses Spiel aus Jade schien wie eine einzigartige Gelegenheit, meine Leidenschaft mit einem kunstvollen Kunstwerk zu verbinden. Es war nicht wie die gewöhnlichen Schachspiele, die ich kannte. Dieses Schachspiel hatte eine gewisse Magie und Exklusivität, die es zu etwas Besonderem machte.
Ich konnte meine Aufregung nicht verbergen, als ich den Marktstandbetreiber nach dem Preis des Schachspiels fragte. Es stellte sich heraus, dass es etwas teurer war als ich erwartet hatte, aber ich konnte nicht widerstehen.
Ein Höhepunkt unserer Reise war der Besuch des Chitwan-Nationalparks. Wir machten eine Safari und ritten durch den Park. Mein Bruder behauptete sogar, einen Tiger gesehen zu haben – zumindest den Schwanz. Ich war zwar ein bisschen skeptisch, aber ich konnte nicht leugnen, dass ich neidisch war. Es wäre unglaublich gewesen, einen Tiger in freier Wildbahn zu sehen.
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Fahrt zum Basecamp des Mount Everest. Als wir näher kamen, konnte ich kaum glauben, dass ich den höchsten Berg der Welt mit eigenen Augen sehen würde. Es war beeindruckend, zu erkennen, wie weit wir schon auf den Bergen waren und trotzdem ging es noch so viel höher. Es war ein Gefühl von Ehrfurcht und Demut zugleich.
Und an noch etwas möchte ich erinnern: Das Frühstück an einem Morgen war ein Albtraum. Ich hätte besser kein Ei essen sollen. Es stellte sich heraus, dass es verdorben war, und es dauerte nicht lange, bis es uns allen schlecht ging – außer meinem Bruder, der kein Ei gegessen hatte. Es war wirklich eine unglückliche Situation.
Auf dem Rückweg zum Flughafen wurde mir zunehmend schlechter. Die kurvigen Straßen machten es noch schlimmer, und der Fahrer musste immer wieder anhalten, damit ich mich übergeben konnte. Es war eine schreckliche Fahrt, und ich fühlte mich einfach nur elend. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mehrmals in den Fluss neben der Straße kotzte. Es war einfach nur schrecklich.
Am nächsten Morgen ging unser Flug nach Phuket für unseren Strandurlaub im Marina Cottage. Obwohl es uns allen immer noch nicht gut ging, freuten wir uns darauf, endlich anzukommen und uns zu erholen. Meinen Eltern ging es auch nicht besser, und wir waren alle erleichtert, als wir endlich in Phuket ankamen und uns langsam erholen konnten.
Der Strandurlaub war unsere Chance, uns von all dem Unwohlsein zu erholen und die Schönheit der Umgebung zu genießen. Das Marina Cottage auf Phuket bot uns eine entspannte Atmosphäre und den perfekten Ort, um die Sonne, den Sand und das Meer zu genießen. Obwohl der Start unserer Reise nicht so verlief, wie wir es uns erhofft hatten, hofften wir auf eine bessere Zeit in Phuket.
Es war wichtig, dass wir uns alle Zeit nahmen, um uns zu erholen und unsere Gesundheit wiederherzustellen. Die Tage am Strand halfen uns dabei, uns langsam zu erholen und unsere Energien wieder aufzuladen. Es war eine wertvolle Zeit, um die Erlebnisse der vergangenen Tage hinter uns zu lassen und die Schönheit der Umgebung zu genießen.
Trotz alledem – Nepal war eine aufregende Zeit, als 15-jähriger Junge Nepal zu erkunden. Die ungewöhnlichen Erfahrungen im Hotel, die Tempelbesuche, die Begegnung mit Armut, die Safari im Chitwan-Nationalpark und der Blick auf den majestätischen Mount Everest haben diese Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer gemacht.















